KICK YOUR OWN ASS

Mit „Kick Your Own Ass“ gegen Selbstzweifel

Was kann man erreichen, wenn man sich selbst motiviert und seine Ziele verfolgt? In der dreiteiligen Doku-Reihe „Kick Your Own Ass“ verpasst ZDFkultur an von Trägheit und Selbstzweifeln befallenen Jugendlichen einen sprichwörtlichen Tritt in den Hintern.

Drei talentierte Anfänger erhalten in „Kick Your Own Ass“ die Chance, sich mit Hilfe von professionellen Trainern in einer der Sportarten Martial Arts, Freerunning oder Streetdance zu profilieren. Eine Woche härtestes Training – wer das durchhält, bekommt als Belohnung eine Action-Rolle in einem Musik-Video. In drei Folgen begleitet ZDFkultur-Moderator Rainer Maria Jilg die Rookies auf ihrem abenteuerlichen Weg.



Der Track „Time has come“ vom Berliner Musikprojekt K Y O A feat. Martin Ismael entstand im Zuge der Produktion. Der Track bildet damit die Basis des Finales der Reihe und ist gemeinsam mit dem Musikvideo eine Hommage an alle Mitwirkenden in KICK YOUR OWN ASS.

1. Folge – MARTIAL ARTS IM FILM

Martial Arts, die „Kampfkünste“, sind ein vielseitiger Sport und für viele sogar ein philosophischer Ansatz für ihre Lebensweise. Besonders aus dem modernen Action-Kino sind sie nicht mehr wegzudenken. Hier vereinen sie asiatische Kampfsportarten wie Karate oder Taekwondo mit den unterschiedlichsten Hieb- und Stichwaffenkämpfen, Selbstverteidigung und Showelementen. Als Begründer und Visionär der Martial Arts im Film gilt Bruce Lee. In seinen unzähligen Streifen appellierte er immer wieder an das Gute im Menschen und gegen Gewalt und zeigte dabei Kampfkunst auf höchstem Niveau. Martial Arts sind für die Menschen, die sie betreiben, ein Weg zu einem ausgeglichenen Selbst, einem friedlichen Miteinander, höchsten sportlichen Leistungen und manchmal sogar einer spannenden Karriere bei Film und Fernsehen.

Die Coaches

Cha-Lee Yoon, Swen Raschka, Phong Giang und Can Aydin

Martial Arts

2. Folge – FREERUNNING, PARKOUR UND TRICKING

Freerunning und Parkour sind urbane Sportarten, die allerdings in der Wildnis des Vietnamkrieges als Flucht- oder Angriffsfortbewegung entwickelt wurden. Als Parkour bezeichnet man die möglichst effiziente Bewegung durch eine von Hindernissen geprägte, urbane Umwelt von A nach B. Freerunning, dem wir uns im Film verstärkt widmen, ist die künstlerische Variante des Parkour. Hier ist der Weg im Fokus, mehr als das Erreichen eines bestimmten Zieles. Der Traceur bewegt sich möglichst trickreich und spektakulär. Rasant, springend und Salto schlagend durchquert er die Metropole. Ein halsbrecherischer Sport – das muss auch der junge Teilnehmer schmerzhaft erfahren.

Unsere Coaches

Jockel Neubauer, Amadei Weiland und Sefa Demirbas

ParkourGroup

3. Folge – STREETDANCE, B-BOYING UND URBAN DANCE

Streetdance, B-Boying und der urbane Tanz sind die jüngsten der in KICK YOUR OWN ASS vorgestellten Sportarten. Zur sportlichen Seite aus Kraft und Ausdauer kommen die Musik und eine ganze Jugendkultur hinzu. Entstanden in den USA der Siebziger, hat dieser Lifestyle einen friedlichen Siegeszug um die Welt angetreten. Dabei entwickelt er sich mit jeder neuen Generation weiter.
Streetdance ist zu allen Seiten offen: der klassische Tanz übernimmt neue Ausdruckselemente von der Strasse, genauso wie Breakdance zu klassischer Musik bei allen Altersgruppen Anklang findet. Wie früher in den Hinterhöfen und Ghettos geht es auch heute noch um eine friedliche Auseinandersetzung mit sich und einem Gegenüber. Als „Einzelkämpfer“ oder Mitglied einer Crew pusht man sich zu neuen Höchstleistungen oder ausgefallenen Choreographien. Wichtigstes Event sind die überall auf der Welt stattfindenden Battles: hier messen die Akteure ihre tänzerischen und kreativen Leistungen untereinander.

Unsere Coaches

Raphael Hillebrand, Georgina Philp und Vartan Bassil

DanceGroup

Deutschland 2013 | 3 x 45 min
Regie Sabine Streckhardt | Drehbuch Lutz Neumann | Schnitt Sebastian Scholz
Kamera Christoph Iwanow, Sabine Streckhardt
ZDF / ZDFkultur, Redaktion Katja Bäuerle